2011-02-17

Infinitivkonstruktionen

In dieser Hausarbeit, die im Rahmen meines Germanistikstudiums an der Universität Bielefeld entstanden ist, zeichne ich die wichtigsten Gedankengänge von Peter Eisenberg nach, die er im Kapitel 'Infinitivkonstruktionen' seines Buches 'Der Satz: Grundriss der deutschen Grammatik' geschrieben hat. Das Buch von Peter Eisenberg kann ich für Interessenten der deutschen Grammatik wärmstens empfehlen; es ist gut, übersichtlich und systematisch geschrieben. Die Veröffentlichung dieser Hausarbeit soll Interessenten einen kleinen Einblick geben und zu weiteren Studien anregen.

2009-02-02

Schnelllesetechniken - Teil 2


In diesem Teil geht es um eine detailliertere Übersicht der verschiedenen Schnelllesetechniken. Die verschiedenen Techniken werden kurz erläutert, voneinander abgegrenzt und in ihren Funktionen zusammenfassend erklärt.


Teil 2:
Lese-Management – Übersicht – Selektion
Lineare Schnelllesetechniken
Flächenlesetechniken
Visuelle Lesetechniken 




Diesen Podcast gibt es zum Download hier (Rechtsklick und "Ziel speichern unter" wählen).



Schnelllesetechniken - Teil 1


Schnelllesetechniken können in der heutigen Zeit des permanenten Informations- und Wissenszuwachses ein nützliches Werkzeug sein. Da ich selbst relativ langsam gelesen habe, wollte ich mich im Rahmen des Studiums darüber informieren, wie ich meine Lesegeschwindigkeit steigern kann. Gerade bei einem Germanistikstudium macht das umso mehr Sinn.

Da wahrscheinlich gerade die "Lesemuffel" nicht zig Seiten über Schnelllesetechniken lesen wollen, um sich einen ersten Eindruck und eine Übersicht davon zu verschaffen, wie das Ganze funktionieren kann, habe ich mir gedacht, davon einen Podcast zu machen.

Teil 1: Übersicht verschiedener Schnelllesetechniken




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Es gibt zig verschiedene Bücher mit ähnlichen oder ganz unterschiedlichen Methoden/Techniken auf dem Markt. Hier ist eine unvollständige Liste:


  1. Schneller lesen von Holger Backwinkel
  2. Optimales Lesen von Ernst Ott
  3. Rationelles Lesen von Franz Loeser
  4. Rationelles Lesen von der Inforapid KG
  5. PhotoReading von Paul R. Scheele
  6. Rationelles Lesen leicht gemacht von Günther Beyer
  7. Effizient lesen von Fred N. Bohlen
  8. Speed Reading von Tony Buzan
  9. Effektiv lesen von Brigitte Chevalier
  10. PoweReading von Zach Davis
  11. Power Reading von Rick Ostrov
  12. Besser lesen, verstehen, behalten von Helmut Dittrich
  13. FlächenLesen von Günther Emlein
  14. Dynamisches Lesen von Tom Werneck
  15. Professionelles speed reading von Gehard Hörner
  16. Visual Reading von Christian Grüning
  17. The Evelyn Wood Seven Day Speed Reading and Learning Program von Stanley D. Frank
...


Literaturverzeichnis

1. Backwinkel, H., & Sturtz, P. (2002). Schneller lesen - Zeit sparen, das Wesentliche erfassen, mehr behalten.Freiburg im Breisgau: Haufe.
2. Birkenbihl, V. F. (2007). Stroh im Kopf? - Vom Gehirn-Besitzer zum Gehirn-Benutzer. mvg Verlag.
3. Frank, S. D. (1994). The Evelyn Wood Seven-Day Speed Reading and Learning Program. Fall River Press.
4. Grüning, C. (kein Datum). bzb-online.de. Abgerufen am 01. 10. 2008 von http://www.bzb-online.de/dez06/28_29.pdf
5. Inforapid KG - Institut für Informationstraining GmbH & Cie, Berlin. (1971). Rationelles Lesen - Programmiertes Übungsbuch zum Fernsehkurs. Frankfurt am Main: Deutscher Studien Verlag GmbH & Co KG.
6. Kato, M. (kein Datum). sokudoku.co.jp. Abgerufen am 13. 10. 2008 von http://sokudoku.co.jp/pdf/cns2005.pdf
7. Klumpp, B. (kein Datum). methode.de. Abgerufen am 12. 10. 2008 von http://www.methode.de/am/zm/amzm009.htm
8. Loeser, F. (1982). Rationelles Lesen - Eine teilprogrammierte Anleitung zum selbständigen Erlernen (6. Auflage Ausg.). Leipzig: Urania-Verlag.
9. Michelmann, W.-U. (kein Datum). schnell-lesen.de. Abgerufen am 01. 10. 2008 von http://www.schnell-lesen.de/
10. Microsoft Corporation, One Microsoft Way, Redmond, WA 98052-6399, USA. (kein Datum). MSN - Encarta - Konzentration. Abgerufen am 07. 10. 2008 von http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761597516/Konzentration.html
11. Ostrov, R. (2003). Power Reading (3. Edition Ausg.). North San Juan, CA 95960, USA: Education Press.
12. Ott, E. (1982). Optimales Lesen - Schneller lesen - mehr behalten - Ein 25-Tage-Programm. Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH.
13. Rayner, K., Liversedge, S., White, S., & Vergilino-Perez, D. (2003). Reading disappearing text: Cognitive control of eye movements. Psychological Science, 14, 385-388. Von https://lra.le.ac.uk/bitstream/2381/3896/1/Rayner_Liversedge_White_Vergilino-Perez_2003_PS.pdf abgerufen
14. Scheele, P. R. (1995). PhotoReading - Die neue Hochgeschwindigkeits-Lesemethode in der Praxis. (V. Milojevic, Übers.) Paderborn: Junfermann Verlag.
15. Stancliffe, G. (kein Datum). angelfire.com. Abgerufen am 12. 10. 2008 von http://www.angelfire.com/mt/speedreading/geopage1.html
16. Stangl, W. (kein Datum). Werner Stangls Arbeitsblätter. Abgerufen am 12. 10. 2008 von http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Schnelllesen.shtml
17. Weingarten, R. (kein Datum). Oculomotorik - Augenbewegungen beim Lesen. Abgerufen am 05. 10. 2008 von http://www.ruediger-weingarten.de/Schriftsprache/Eye/Oculo.htm#Faktoren
18. Wikimedia Foundation Inc., P.O. Box 78350, San Francisco, CA 94107-8350, USA. (kein Datum). Wikipedia - Bahnung. Abgerufen am 10. 10. 2008 von http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnung
19. Wikimedia Foundation Inc., P.O. Box 78350, San Francisco, CA 94107-8350, USA. (kein Datum). Wikipedia - Konzentration. Abgerufen am 07. 10. 2008 von http://de.wikipedia.org/wiki/Konzentration_(Psychologie)
20. Wikimedia Foundation Inc., P.O. Box 78350, San Francisco, CA 94107-8350, USA. (kein Datum). Wikipedia - Sutur. Abgerufen am 10. 10. 2008 von http://de.wikipedia.org/wiki/Sutur

2007-10-21

Hausaufgabe Morphologie des Deutschen, Segmentierungsaufgabe: Pocomchi-Sprache, Guatemala

Segmentieren Sie und ordnen Sie den Morphen ihre Morpheme zu.


/qoril/ "er sieht uns"

/qoreht'al/ "er erkennt uns"

/kiril/ "er sieht sie"

/tireht'al/ "er erkennt euch"

/tiwil/ "ich sehe euch"

/kiweht'al/ "ich erkenne sie"

/kiwil/ "ich sehe sie"

/kiqeht'al/ "wir erkennen sie"

/tiqil/ "wir sehen euch"

/tikeht'al/ "sie erkennen euch"

/kiqil/ "wir sehen sie"

/kikeht'al/ "sie erkennen sie"

/qokil/ "sie sehen uns"

/tikil/ "sie sehen euch"


k(i) = sie, wenn vorne dann Objekt, wenn hinten dann Subjekt

qo = uns, wenn vorne dann Objekt

ti = euch, wenn vorne dann Objekt

r = er

w = ich

q = wir


il = sehen


eht'al = erkennen


/qo|r|il/ "er sieht uns"

uns er sieht r il qo

/qo|r|eht'al/ "er erkennt uns"

uns er erkennt r eht'al qo

/ki|r|il/ "er sieht sie"

sie er sieht r il ki

/ti|r|eht'al/ "er erkennt euch"

euch er erkennt r eht'al ti

/ti|w|il/ "ich sehe euch"

euch ich sehen w il ti

/ki|w|eht'al/ "ich erkenne sie"

sie ich erkenne w eht'al ki

/ki|w|il/ "ich sehe sie"

sie ich sehe w il ki

/ki|q|eht'al/ "wir erkennen sie"

sie wir erkennen q eht'al ki

/ti|q|il/ "wir sehen euch"

euch wir sehen q il ti

/ti|k|eht'al/ "sie erkennen euch"

euch sie erkennen k eht'al ti

/ki|q|il/ "wir sehen sie"

sie wir sehen q il ki

/ki|k|eht'al/ "sie erkennen sie"

sie sie erkennen k eht'al ki

/qo|k|il/ "sie sehen uns"

uns sie sehen k il qo

/ti|k|il/ "sie sehen euch"

euch sie sehen k il ti

2007-04-19

Textproduktion und neue Medien: Aufgabenstellungen für die Seminarsitzung am 12.04.07

1) Listen Sie Gründe auf, warum es wichtig ist, sich mit Medien in der Schule zu beschäftigen. Überlegen Sie gemeinsam, warum dies insbesondere für den Deutschunterricht Gültigkeit hat.

Medien kann man zum Lernen, zur Kommunikation sowie zum Transport von Informationen nutzen. Man kann mit Medien seine Gedanken ausformulieren, um sie dann anderen mitteilen zu können. Dies kann über Schriftsprache sowie audiovisuell stattfinden.

2) Stimmen Sie der These zu, dass Kinder und Jugendliche immer weniger draußen spielen?

Nein! Kinder spielen immer noch sehr gerne draußen. Dies bestätigt die KIM-Studie: „Am liebsten treffen sich die Kinder mit ihren Freunden und spielen draußen." (S. 65).

3) Stellen Sie eine Vermutung an, auf welche Medien Kinder und Jugendliche am wenigsten verzichten könnten. Bringen Sie die folgenden Medien in eine entsprechende Reihenfolge: 
Bücher, Computer, Fernseher, Internet, MP3-Player, Radio, Zeitschriften

1. Internet
2. Computer
3. Bücher
4. Fernseher
5. Radio
6. Zeitschriften
7. Mp3-Player

Anschließend überprüfen Sie Ihre Vermutung mit Hilfe der KIM-Studiendaten: 

1. Fernseher
2. Computer
3. Bücher
4. Radio, Internet, Zeitschriften/Heftchen, MP3-Player

4) Informieren Sie sich in der Kim-Studie, wofür Kinder und Jugendliche den Computer nutzen.

„Zu den häufigsten Tätigkeiten von Kindern am Computer zählt das Spielen. 63 Prozent spielen mindestens einmal pro Woche alleine, 52 Prozent gemeinsam mit anderen. Auf dem dritten Rang folgt die Nutzung des Computers für schulische Zwecke (46 %). Lernprogramme werden von 43 Prozent der Computernutzer mindestens einmal pro Woche verwendet, 41 Prozent surfen mit dieser Intensität im Internet. Etwa drei von zehn Kindern schreiben am Computer regelmäßig Texte, malen und zeichnen oder informieren sich in einem speziellen Nachschlagewerk. Die Nutzung des Computers als Musikabspielstätte findet bei 24 Prozent regelmäßig statt, ebenso häufig werden Emails verschickt oder empfangen. Häufiger als Jungen nutzen Mädchen den Computer als Lerninstrument oder für schulische Zwecke, sie schreiben mehr Texte und malen bzw. zeichnen häufiger. Computerspiele hingegen werden – ob alleine oder gemeinsam mit anderen – sehr viel intensiver von Jungen gespielt." (S. 32)

5) Welche Zielsetzungen werden mit den Medien in den Bildungsstandards für die weiterführenden Schulen verbunden?

„Bildungsstandards greifen allgemeine Bildungsziele auf und benennen Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler bis zu einer bestimmten Jahrgangsstufe an zentralen Inhalten erworben haben sollen. Sie konzentrieren sich auf Kernbereiche eines Faches. Bildungsstandards formulieren fachliche und fachübergreifende Basisqualifikationen, die für die weitere schulische und berufliche Ausbildung von Bedeutung sind und die anschlussfähiges Lernen ermöglichen. Die Standards stehen im Einklang mit dem Auftrag der schulischen Bildung. Sie zielt auf Persönlichkeitsentwicklung und Weltorientierung, die sich aus der Begegnung mit zentralen Gegenständen unserer Kultur ergeben.“ (http://www.uni-bielefeld.de/lili/personen/eduesing/dokumente/Kultusministerkonferenz%202003.pdf, S. 5 vom 18.04.2007)

Zum Beispiel: „Lesen – mit Texten und Medien umgehen. Die Schülerinnen und Schüler verfügen über grundlegende Verfahren für das Verstehen von Texten, was Leseinteresse sowie Lesefreude fördert und zur Ausbildung von Empathie und Fremdverstehen beiträgt. Sie entnehmen selbstständig Informationen aus Texten, verknüpfen sie miteinander und verbinden sie mit ihrem Vorwissen. Dafür entwickeln sie verschiedene Lesetechniken und setzen Lesestrategien gezielt ein. Sie verfügen über ein Grundlagenwissen zu Texten, deren Inhalten, Strukturen und historischer Dimension, reflektieren über Texte, bewerten sie und setzen sich auf der Grundlage entsprechender Kriterien mit ihrem ästhetischen Anspruch auseinander. Sie verfügen über ein Orientierungswissen in Sprache und Literatur und nutzen die verschiedenen Medien, um Informationen zu gewinnen und kritisch zu beurteilen.“ (http://www.uni-bielefeld.de/lili/personen/eduesing/dokumente/Kultusministerkonferenz%202003.pdf, S. 11 vom 18.04.2007)

6) Entwickeln Sie eine Grafik zur Überschrift:
„Medienkompetenz im schulischen Kontext"